Schlagwort-Archive: ICE

Endlich ein Speisewagen: Die ersten ICE 3 sind renoviert

Nach 15 Jahren für weitere 15 fit – Bis 2020 sollen alle 66 Züge „redesignt“ sein – Mehr Platz und ein digitalspezifisches Problem

ICE-3-Redesign: Endlich ein vollwertiges Bordrestaurant. Foto: Deutsche Bahn AG/Oliver Lang

Berlin, 7. März (ssl) 15 Jahre mussten die schnellen ICE-3-Züge erst alt werden, bevor die Deutsche Bahn den Fahrgästen einen richtigen Speisewagen gönnte. Jetzt haben die ersten beiden der insgesamt 66 Züge das DB-Werk Nürnberg verlassen. Sie erhielten nicht nur ein vollwertiges Bordrestaurant erhalten, sondern eine durchgreifende Renovierung der Inneneinrichtung. Damit erstrahlen sie jetzt weithin in dem Design, das auch der Ende vergangenen Jahre präsentierte ICE 4 auszeichnet. Dazu gehören unter anderem Eltern-Kind-Abteile, Reservierungsanzeigen an der Sitzlehne, mehr Gepäckraum und mehr Platz für Rollstuhlfahrer. Endlich ein Speisewagen: Die ersten ICE 3 sind renoviert weiterlesen

Zwei Wochen Bummelzüge zwischen Hannover und Kassel (Update: Förmliche Bestätigung und weitere Details)

Bahn bestätigt Sperrung der Neubaustrecke – Ersatzfahrplan in Arbeit – Einzelne Züge fallen aus

Berlin, 31. März (ssl) Bahnreisende auf der vielbefahrenen Nord-Süd-Verbindung Hannover-Kassel müssen sich auf deutlich längere Fahrzeiten einrichten: Die Deutsche Bahn will Ende April für zwei Wochen die wichtige Hochgeschwindigkeitsstrecke Hannover-Kassel vollständig für den Fernverkehr sperren. Die Vorstandsvorsitzende von DB Fernverkehr, Birgit Bohle, bestätigte entsprechende Meldungen am Donnerstag in Berlin. Die meisten Züge würden statt auf der für Tempo 280 ausgelegten Schnellstrecke über die Altbaustrecke fahren, erklärte sie. Auf der Neubaustrecke verkehren täglich rund 170 Züge, vornehmlich zwischen München, Basel und Frankfurt am Main über Hannover nach Hamburg, Bremen und Berlin. Am Abend nannte die Deutsche Bahn weitere Details.

Zentraler Abschnitt im deutschen ICE-Netz: Die Schnellstrecke Hannover-Kassel (Bildmitte). Grafik: Deutsche Bahn
Zentraler Abschnitt im deutschen ICE-Netz: Die Schnellstrecke Hannover-Kassel (Bildmitte). Grafik: Deutsche Bahn

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Wer wie hoch bei Verspätungen haftet

Von Pünktlichkeit und Fahrgastrechten bei Bus und Bahn

Berlin, 15. Dezember (ssl) Fernbus gegen Fernzug – gibt es da ungerechtfertigte Bevorzugung des einen oder anderen durch den Gesetzgeber bzw. den Staat als eventuellen Subventionierer? Eine Podiumsdiskussion der Allianz pro Schiene in der vergangenen Woche brachte zunächst einen Austausch der allseits bekannten Argumente von Bahn- und Busfreunden: Keine Maut für Busse, dafür aber Besteuerung von allem möglichen, Lohndumping-Verdacht bei Busfahrern und so weiter. Hier geht es aber jetzt um Fahrgastrechte, ein wichtiges Element der Reise, wo die Deutsche Bahn gerade tiefrote Pünktlichkeitszahlen im Fernverkehr schreibt.

Ob die Pünktlichkeit mit der neuen Schnellstrecke besser wird? Ein ICE-T auf und unter der neuen Saale-Elster-Talbrücke kurz vor Halle. ©Foto: Rietig
Ob die Pünktlichkeit mit der neuen Schnellstrecke besser wird? Ein ICE-T auf und unter der neuen Saale-Elster-Talbrücke kurz vor Halle. ©Foto: Rietig

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Manchmal geht bei der Bahn alles schief

Als der ICE 893 Berlin-Leipzig alle Macken auf einmal hatte

(Aktualisierte Fassung, neu: DB erstattet Teil des Ticketpreises)

Berlin, 13. November (ssl) Man kennt das ja: Mal hat der Zug Verspätung, mal verpasst man einen Anschluss. Nachstehend das minutengenaue Protokoll einer Zugfahrt von Berlin nach Leipzig am Abend des 12. November, bei dem alles auf einmal schiefging. Aus 72 Minuten wurden knapp drei Stunden. 

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Doppelstock-Intercity IC 2 kommt im Dezember

Bahn stellt neue Zuggeneration und Service-Offensive vor

Berlin, 25. September (ssl) Die Deutsche Bahn macht ernst mit ihrer Service-Offensive. Neue Züge, mehr Verbindungen und zusätzlicher Service sollen in den nächsten Jahren mehr Fahrgäste in die Fernverkehrszüge locken.

Der Steuerwagen des neuen IC 2. © alle Fotos: Rietig
Der Steuerwagen des neuen IC 2. © alle Fotos: Rietig

Nicht alle Maßnahmen, die Bahnchef Rüdiger Grube, Personenverkehrsvorstand Berthold Huber und Fernverkehrs-Chefin Birgit Bohle vor einigen Tagen in Berlin und Potsdam vorstellten, sind als Reflex auf den neuen Konkurrenten Fernbus zu verstehen (aber manche schon). So wurden die Doppelstock-Fahrzeuge des neuen Intercity 2 schon vor einigen Jahren bestellt, ebenso wie die nächste Generation des Intercity Express, die bisher unter dem Arbeitstitel ICx läuft, aber künftig ICE 4 heißen soll. Doppelstock-Intercity IC 2 kommt im Dezember weiterlesen

Von überfüllten Talenten und Old-School-Abteilen

Bahn fahren kann so spannend sein

Berlin/Hamburg, 11. August (ssl) Berlin Hauptbahnhof, 10. August, 17.00 Uhr. Feierabend. Mit dem Fahrrad will ich zum Bahnhof Wannsee mit der Bahn fahren. Der Fahrplan bietet bis 17.17 Uhr zwei S-Bahnen an, dazu kommt um 17.11 Uhr der RE1 Richtung Magdeburg und um 17.15 Uhr der RE7 Richtung Dessau. Die Entscheidung fällt für den RE1, weil der am schnellsten in Wannsee ist und weil er (Ferienzeit) wahrscheinlich nicht besonders voll ist. Draußen sind 35 Grad. Im Schatten. Bei einer Abfahrt nach 17.20 Uhr wird es knapp, um die Fähre in Wannsee um 18.00 Uhr noch zu erreichen. Nettofahrzeit laut Fahrplan mit der S-Bahn ca. 26 Minuten, mit dem Regionalexpress ca. 16 Minuten. Von überfüllten Talenten und Old-School-Abteilen weiterlesen

ICE nach London „zurückgestellt“

Der neue ICE fährt erst mal nur nach Paris und nicht nach London. Hier steht er im Frankfurter Hauptbahnhof. Foto: Rietig
Der neue ICE fährt erst mal nur nach Paris und nicht nach London. Hier steht er im Frankfurter Hauptbahnhof. Foto: Rietig

London, 23. Juli (ssl) In England hat die Deutsche Bahn ein starkes Standbein. Das Land ist die Heimatbasis ihrer Tochter Arriva, die europaweit für den Personenverkehr auf der Straße, der Schiene und dem Wasser zuständig ist. Aber wenn die Rede auf die Pläne kommt, den ICE durch den Kanaltunnel nach London fahren zu lassen, tun sich immer neue Hürden auf – oder vielmehr alte, die nun plötzlich ins Blickfeld geraten. Das Projekt ist „zurückgestellt“. ICE nach London „zurückgestellt“ weiterlesen

Interregio reloaded

Bahn führt Regional-Fernverkehr im Takt ein – Homburg: „Größte Kundenoffensive in der Geschichte des DB Fernverkehrs“

Berlin, 18. März (ssl) Mehr schnelle Züge verbinden im Takt mehr Städte als bisher, Platzreservierung kostenlos, mehr Fahrten in ICE-Qualität, Tickets ab 19 Euro – die Deutsche Bahn hat sich mit einem neuen Fernverkehrskonzept von mehreren Prinzipien verabschiedet, die sie noch bis vor kurzem vehement verteidigt hat. Das Konzept soll flächendeckend schrittweise bis 2030 umgesetzt werden und fast alle deutschen Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern im Zwei-Stunden-Takt erfassen.

Grafik: Deutsche Bahn
Grafik: Deutsche Bahn

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Rennstrecke von Hauptstadt zu heimlicher Hauptstadt

Verkehrsprojekt Deutsche Einheit 8 nimmt Formen an – Erste Verbesserungen ab Ende 2015 spürbar

Streckenbesichtigung nahe Kalzendorf. Hier verschwinden ICE-Züge ab 2017 mit fahrplanmäßig 300 km/h im Tunnel. Foto: Rietig
Streckenbesichtigung nahe Kalzendorf. Hier verschwinden ICE-Züge ab 2017 mit fahrplanmäßig 300 km/h im Tunnel. Foto: Rietig

Kalzendorf, 22. Oktober (ssl) Das „Verkehrsprojekt Deutsche Einheit 8“ – die Bahn-Hochgeschwindigkeitsstrecke Berlin-München durch den Thüringer Wald –  ist nach sehr zähem Anlauf inzwischen zu einer riesigen, mehrere hundert Kilometer langen Baustelle geworden. Die ersten Vorteile des Ausbaus können Bahnkunden schon selbst erfahren, und Ende 2015 machen sich massive Fahrzeitverkürzungen bemerkbar. Rennstrecke von Hauptstadt zu heimlicher Hauptstadt weiterlesen

Für die Deutsche Bahn ist das Ziel London viele Jahre entfernt

Neue Siemens-Velaros fahren zwischen Köln und Stuttgart – Paris und Brüssel als Ziele haben hohe Priorität

Frankfurt(M)/Köln, 18. Februar (ssl) Eine durchgehende Bahnverbindung der Deutschen Bahn nach London ist in weite Ferne gerückt. Bei einer Pressefahrt aus Anlass der Auslieferung der ersten ICE-Züge des Siemens-Typs Velaro D wollte sich der Produktionsvorstand von DB Fernverkehr, Andreas Busemann, am Dienstag nicht darauf festlegen lassen, dass diese einst zu den Olympischen Spielen in London 2012 geplante Verbindung noch in diesem Jahrzehnt realisiert wird.

Busemann nahm demonstrativ einen großen Zugschlüssel von dem für Hochgeschwindigkeitszüge zuständigen Siemens-Chef Jürgen Wilder entgegen. Bis Ende März sollen acht der bestellten 16 Velaro-ICE bei der Bahn angekommen sein. Das Gesamtvolumen der gut zwei Jahre  zu spät gelieferten Züge beläuft sich auf etwa eine halbe Milliarde Euro.

Jetzt gehört der ICE3 Velaro D offiziell der DB. Schlüsselübergabe in Frankfurt von Jürgen Wilder (Siemens, links) an Andreas Busemann.
Jetzt gehört der ICE3 Velaro D offiziell der DB. Schlüsselübergabe in Frankfurt von Jürgen Wilder (Siemens, links) an Andreas Busemann.

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Ab 4. November fahren ICEs wieder 250 von Berlin nach Hannover

Bahn: Keine tiefer gehenden Schädigungen – Normaler Fahrplan wieder in Kraft – Auch Züge aus Amsterdam fahren wieder bis Berlin

Umleitungskarte der Deutschen Bahn für ICEs zwischen Hannover und Berlin
Umleitungskarte der Deutschen Bahn für ICEs zwischen Hannover und Berlin. Ab 4. November fahren die Züge wieder auf dem kurzen Weg, und die Fahrgäste sparen bis zu eine Stunde Fahrzeit. Karte: DB AG

Berlin, 17. September (ssl) Bald können Bahnkunden wieder schnell zwischen Berlin und Hannover mit der Bahn reisen. Nach fast fünf Monaten hochwasserbedingter Sperrung will die Deutsche Bahn ab 4. November wieder den regulären Verkehr auf der Schnellfahrstrecke Hannover-Berlin zwischen Stendal und Rathenow aufnehmen. Das kündigten die Vorstandsmitglieder Volker Kefer und Ulrich Homburg am Dienstag in Berlin an. Ab 4. November fahren ICEs wieder 250 von Berlin nach Hannover weiterlesen

Schnellstrecke Hannover-Berlin „bis auf weiteres“ gesperrt

Bahn schließt Dauer bis ins nächste Jahr hinein nicht aus – Neuer Fahrplan ab 29. Juli (jetzt mit Bild)

Treibgut auf der Schiene: Baumstämme und Strohballen blockieren die Schienen, nachdem das Hochwasser östlich Stendals von der ICE-Strecke Berlin-Hannover abgeflossen ist. Foto: DB AG
Treibgut auf der Schiene: Baumstämme und Strohballen blockieren die Schienen, nachdem das Hochwasser östlich Stendals von der ICE-Strecke Berlin-Hannover abgeflossen ist. Foto: DB AG

Berlin, 9. Juli (ssl) Durch längere Fahrzeiten werden zigtausende Bahnfahrer  noch lange an das Elbe-Hochwasser im Juni erinnert werden: Die teilweise überflutete Schnellstrecke Hannover-Berlin bleibt noch für Monate gesperrt. Der Infrastruktur-Vorstand der Deutschen Bahn AG, Volker Kefer, wollte am Dienstag sogar eine Sperrung bis ins nächste Jahr hinein „nicht ausschließen, aber auch nicht avisieren“. Es werde allein sechs bis acht Wochen dauern, bis gesicherte Aussagen über die notwendigen Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten getroffen werden könnten. Schnellstrecke Hannover-Berlin „bis auf weiteres“ gesperrt weiterlesen

Bahnkunden müssen für vier Wochen längere Reisezeiten in Kauf nehmen

Karte_Hochwasser

Fahrplan für Züge durch Hochwassergebiete geändert – Pünktlichkeit liegt nur noch um 60 Prozent

Berlin, 19. Juni (ssl) Bahnkunden müssen voraussichtlich noch vier Wochen lang deutlich verlängerte Reisezeiten zwischen Berlin einerseits sowie Hannover und Frankfurt am Main andererseits in Kauf nehmen. Aber sie können jetzt besser damit planen: Angesichts wohl noch wochenlanger hochwasserbedingter Sperrungen der Schnellstrecke Berlin-Hannover hat die Deutsche Bahn AG ihren Fahrplan angepasst. Der Hochwasserfahrplan (siehe Karte unter dem Link oben, einfach anklicken) gilt vorerst ab kommenden Freitag bis 19. Juli, wie der Vorstandsvorsitzende der DB Fernverkehrs AG, Berthold Huber, am Mittwoch in Berlin mitteilte. Den Schaden kann die Bahn noch nicht beziffern, ihr Chef Rüdiger Grube schätzte sie auf bis zu einer Milliarde Euro. Bahnkunden müssen für vier Wochen längere Reisezeiten in Kauf nehmen weiterlesen

Zulassungsmarathon für ICE & Co. soll kürzer werden

Der ICE 3, Baureihe 407, Typ Velaro D von Siemens. Foto: Siemens
Der ICE 3, Baureihe 407, Typ Velaro D von Siemens. Foto: Siemens

Das jahrelange Hin und Her bei der Zulassung von Lokomotiven und Zügen in Deutschland soll bald der Vergangenheit angehören. Bundesregierung, Bahnindustrie und Bahnbetreiber werden voraussichtlich am (morgigen) Dienstag beschließen, dass das Zulassungsverfahren für Schienenfahrzeuge vom Eisenbahn-Bundesamt (EBA) ähnlich wie bei Flugzeugen in die Hände privatrechtlich organisierter, aber staatlich zertifizierter Prüfinstanzen gegeben wird. Die Behörde soll dann nach Prüfung der Vollständigkeit und der Unterlagen nur noch den Stempel auf die Papiere drücken. Das verlautete am Montag aus dem Bundesverkehrsministerium. Zulassungsmarathon für ICE & Co. soll kürzer werden weiterlesen

Bahnindustrie greift deutsche Zulassungsprozeduren heftig an

Düsteres Zukunftsbild für Standort Deutschland – Schienen-Infrastruktur chronisch unterfinanziert

Der ICE 3, Baureihe 407, Typ Velaro D von Siemens. Foto: Siemens
Der ICE 3, Baureihe 407, Typ Velaro D von Siemens. Foto: Siemens

Die deutsche Bahnindustrie hat die Probleme bei der Zulassung von Schienenfahrzeugen für Umsatz- und Gewinneinbußen von einer halben Milliarde Euro im vergangenen Jahr verantwortlich gemacht. Der Präsident des Verbandes der Bahnindustrie (VDB), Bombardier-Chef Michael Clausecker, prangerte am Dienstag in Berlin die langwierigen Genehmigungsprozeduren des Eisenbahn-Bundesamtes an. Er ließ allerdings offen, ob die Summe in Gänze auf die angebliche Trägheit der Behörde oder auch auf tatsächliche Fehler bei den Herstellern zurückzuführen sei.

Die Bilanz 2012 der Bahntechnik-Hersteller  weist zwar ein hohes Umsatzplus von 4,9 Prozent auf 10,7 Milliarden Euro aus. Die Bestellungen gingen dagegen um 27,6 Prozent auf 10,5 Milliarden Euro zurück. VDB-Hauptgeschäftsführer Ronald Pörner forderte als Ausweg aus der anhaltenden Unterfinanzierung der Schienen-Infrastruktur eine Ausweitung der Lkw-Maut auf Fahrzeuge ab 7,5 Tonnen und auf Busse. Bahnindustrie greift deutsche Zulassungsprozeduren heftig an weiterlesen

Wie der Zugbegleiter die Fahrradkette reparierte

Allianz pro Schiene kürte die diesjährigen „Eisenbahner mit Herz“

„Ich freue mich, dass ich heute Nachmittag wieder angelächelt werde.“ Starköchin Sarah Wiener wollte am Montag wieder Bahn fahren. Sie machte aus ihrer Liebe zu diesem Verkehrsmittel am Montag keinen Hehl, als sie die Laudatio für die „Eisenbahner mit Herz“ sprach. Die Bahnlobby Allianz pro Schiene hatte zum dritten Mal zur Kür besonders zuvorkommender Eisenbahnerinnen und Eisenbahner gerufen. Mit dem Preis will sie ein Gegengewicht zu den Berichten über wenig service-orientiertes Personal der Öffentlichkeit setzen. Die Medaille erhielten von rund 100 von den Kunden vorgeschlagenen Personen diesmal drei Zugbegleiter und ein Team eines TGV zwischen Frankfurt und Paris. Wie der Zugbegleiter die Fahrradkette reparierte weiterlesen

Bahn mahnt Finanzierung weiterer Großprojekte an

Zuwachs an Trassenkilometern und erwartete Engpässe iom deutschen Schienennetz 2030. © Deutsche Bahn AG
Zuwachs an Trassenkilometern und erwartete Engpässe iom deutschen Schienennetz 2030. © Deutsche Bahn AG

 

Infrastrukturvorstand Kefer: Für Y-Trasse und Rhein-Ruhr-Express muss der Bund Geld mitbringen

Die Deutsche Bahn AG hat die Finanzierungsmöglichkeiten noch nicht begonnener großer Infrastrukturprojekte der nächsten Jahre infrage gestellt. Das für die Infrastruktur zuständige DB-AG-Vorstandsmitglied Volker Kefer sagte am Mittwoch in Berlin bei einer Präsentation des Netzausbauplans 2030, über die durchfinanzierten und begonnenen Großprojekte hinaus sehe er „für die nächsten zehn bis 15 Jahre kaum zusätzliche Mittel“. Bahn mahnt Finanzierung weiterer Großprojekte an weiterlesen

ICx: Sonderwünsche dauern etwas länger (Neu: Bombardier)

Neue Zuggeneration der Deutschen Bahn kommt erst 2017 – Bombardier liefert und montiert für 336 Millionen Euro Wagen und Drehgestelle

Das Gesicht des ICx. Feierliche Enthüllung bei der Innotrans2012. Foto: DB AG / Jet-Foto Kranert
Das Gesicht des ICx. Feierliche Enthüllung bei der Innotrans 2012. Foto: DB AG / Jet-Foto Kranert

Der ICx, die Nachfolgegeneration für Intercity- und ICE-1-Züge, kommt frühestens 2017 aufs Gleis und damit ein Jahr später als geplant. Das berichtet die April-Ausgabe des DB-AG-Mitarbeitermagazins „“DB Welt“. Grund dafür sind eine Ausweitung des Auftrags und Änderungen bei der Ausstattung. So wurde die erste Tranche der Bestellung, die 2011 aufgegeben wurde, um 170 Wagen erweitert, damit die Langzug-Version mit zwölf statt zehn Waggons verkehren und 830 statt 724 Sitzplätze bieten kann. Siemens als Vertragspartner der DB AG für diese Züge gab einen Teil des Auftrags an Bombardier weiter, wie der kanadische Konzern am Montag mitteilte. ICx: Sonderwünsche dauern etwas länger (Neu: Bombardier) weiterlesen