Schlagwort-Archive: Hendricks

Augen auf beim Dieselkauf

UBA: Software-Update nützt kaum etwas – Hendricks: Wenn überhaupt, dann Euro-6d-Diesel kaufen

Berlin, 23. August (ssl) Das Dieselthema bleibt auf der Wahlkampf-Agenda. Fast täglich kommen neue Szenarien, Untersuchungen und Statistiken auf den Markt, die wegen ihrer unterschiedlichen Ergebnisse mögliche Kunden verunsichern. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks riet am am Mittwoch (23. August) Autokäufern öffentlich vom Kauf von Dieselfahrzeugen mit Ausnahme solcher ab, die die neuste Norm Euro 6d erfüllten. Bei allen anderen könne trotz Software-Update nicht garantiert werden, dass sie von drohenden Fahrverboten ausgenommen würden. Augen auf beim Dieselkauf weiterlesen

Neue Kultur der Konzerne gefragt

Beim „Dieselthema“ geht es um mehr als Fahrverbote

Der Kommentar von Greenpeace zum Dieselgipfel: „Fort NOx“-Plakat am Verkehrsministerium. Foto: Rietig

Berlin, 2. August (ssl) Software-Update, Städtereinhaltungsfonds: Der Dieselgipfel hat nur halbherzige Maßnahmen zur Folge. Es ist mehr als unsicher, ob sie helfen, Fahrverbote zu vermeiden. Er wirft dagegen Fragen auf, die weit tiefer gehen als bis zum Dieseltank. Ein Kommentar. Neue Kultur der Konzerne gefragt weiterlesen

Mit der Lkw-Oberleitung zur Verkehrswende

Ministerin Hendricks und Siemens-Mobility-CEO Eickholt auf der Teststrecke in der Uckermark

„Ein Beitrag zur Verkehrswende“: Umweltministerin Hendricks vor einem Oberleitungs-Lkw. Alle Fotos: Rietig

Berlin, 11. April (ssl) Schon lange röhren auf der Startbahn des ehemaligen Militärflughafens Groß Dölln in der Uckermark keine Turbinen sowjetischer Militärjets mehr. Auf den Roll- und Startbahnen trainieren Autofirmen und das Bundeskriminalamt Fahrer. Und ein gut zwei Kilometer langes Teilstück ist sogar mit Oberleitungen ausgestattet. Auf dieser Teststrecke fahren die ersten Lastzüge mit Dachstromabnehmern. Umweltministerin Barbara Hendricks besuchte am Dienstag die Strecke, um nachdrücklich darauf hinzuweisen, dass ohne Verkehrswende keine Energiewende möglich sei und dass die Emissionen im Verkehr 2016 gegenüber 1990 um ein Prozent zugelegt haben, anstatt wie gefordert zurückzugehen. Mit der Lkw-Oberleitung zur Verkehrswende weiterlesen

Wo Acker und Kiebitz zusammenpassen

Am Blühstreifen. © Foto: Rietig

Projekt „F.R.A.N.Z.“ soll Artenschwund bremsen, ohne die Landwirtschaft auszubremsen

Berlin, 10. Januar (ssl) Einer der reichsten Männer der Welt saß am Montag zwischen den Stühlen. Es war Michael Otto, Aufsichtsratschef des gleichnamigen Konzerns, den er zu einem der größten Versandunternehmen der Welt ausgebaut hat. Er ist auch Namens- und Geldgeber einer Stiftung, die sich dem Umweltschutz verpflichtet hat. Es ging darum, Ackerkräutern und Tieren wie Kiebitz und Feldhase wieder mehr Lebensraum zu verschaffen und gleichzeitig die Landwirtschaft nicht zu sehr zu belasten. Wo Acker und Kiebitz zusammenpassen weiterlesen