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Trassenpreise auf der Schiene sollen „deutlich“ sinken

Bahnbranche holt sich Unterstützung im Ministerium

Der Einzelwagenverkehr ist mit den hohen Trassengebühren und den überholten Zugbildungstechnologien nicht konkurrenzfähig zur Straße. Foto: Rietig

Berlin, 16. Mai (ssl) Die Trassengebühren für Eisenbahnunternehmen werden möglicherweise schon 2018 deutlich gesenkt, um die Wettbewerbsbedingungen des Schienenverkehrs zu verbessern und mehr Verkehr auf die Schiene zu verlagern. Das stellten Regierungsmitglieder beider Koalitionsparteien auf einer Veranstaltung mehrerer Verbände der Bahnbranche am Dienstag in Berlin in Aussicht. Sowohl Umwelt-Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter (SPD) als auch ihr Kollege vom Verkehrsministerium Enak Ferlemann (CDU) sprachen sich dort für eine deutliche Reduzierung der Trassengebühren aus. Trassenpreise auf der Schiene sollen „deutlich“ sinken weiterlesen

Bahnpolitik nach dem Motto: „Links blinken, rechts abbiegen“

EVG-Chef und Bahn-Aufsichtsratsvize Kirchner zieht enttäuschende Bilanz nach einem Jahr Großer Koalition

Dunkle Wolken über der Bahnzukunft. Foto: Rietig
Dunkle Wolken über der Bahnzukunft. Foto: Rietig

Berlin, 12. Dezember (ssl) Der Vorsitzende der Eisenbahnergewerkschaft EVG und stellvertretende Aufsichtsratschef der Deutschen Bahn AG, Alexander Kirchner, hat nach einem Jahr Großer Koalition eine enttäuschende Bilanz der Regierungspolitik gezogen. Entgegen vielversprechenden Aussagen im Koalitionsvertrag habe die praktische Politik viel getan, um „mehr Verkehr auf der Schiene“ zu verhindern, sagte Kirchner am Donnerstag Abend (11. Dezember) bei einer Veranstaltung der Allianz pro Schiene. Bahnpolitik nach dem Motto: „Links blinken, rechts abbiegen“ weiterlesen